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    Gladiatoren auf Eis

    08:15 |  7.09.11 |  Schreiberling

    Freitag Abend. Die Menge kocht. Die Fans sind ausser sich. Der letzte Penalty. Es ist geschehen...

    Einen solchen Ausgang hätten nicht einmal die kühnsten Träumer erwartet.

    Doch beginnen wir von vorne. Wie gesagt, es war Freitag Abend, den 2. September. Ein volles Jahr hat sich das Fanionteam um Verteidigungsminister Alex Kälin auf diesen Tag vorbereitet. Der Seebner Dorfcup stand auf dem Menüplan.

    Hochmotiviert und etwas nervös trafen die Hockeycracks gegen 21:00 Uhr in der Seebner Eishockeyarena ein. Etwas Stretching, ein leichtes Footing und ein Bier, so sah das Einwärmprogramm aus.

    Im ersten Spiel gegen die Jungwacht zeigt sich diese Nervosität auch sogleich. Das Spiel begann und ehe sich unser Torhüter Alex Bennet versehen hat, stand es auch schon 0:1. Ein Schuss, ein Tor. Schlechter kanns nicht beginnen. Die Routiniers in den Urmi-Reihen mussten das Zepter nun in die Hand nehmen. Bereits nach kurzer Zeit stand es dann zum Wohlsein der Nerven auch 2:1 und das Starspiel wurde sicher nach Hause geschaukelt. Ein Pflichtsieg.

    Der erste Knüller stand gegen die Turner an. Ein unverdientes Unentschieden stand schliesslich auf dem Score. Der Schiedsrichter gönnte uns ein ganz klares Tor nicht, Frust pur.

    Das nächste Spiel war bereits entscheidend. 3:0 wurden die Schützen aus der Arena geschossen, vor allem unsere Jungspunde, Michael Blersch, Valentin Suter, Thomas Kesseli, Marcel Bianci und Bene Krähemann wussten mit Ihrer Unbekümmerheit zu überzeugen.

    Das nächste Spiel, der nächste Sieg. Das letzte Gruppenspiel konnte klar gewonnen werden. Euphorisch gings in den Halbfinal.

    Gegen den Musikanten konnte dieser sicher und ohne grossen Kraftverschleiss gewonnen werden. Hervorzuheben mit herausragender kämpferischer Leistung sind der Turm in der Brandung Marcel Neff, der Wirbelwind Remo Schuler und der Eisenfuss Paddy Blaise N’Kufo.

    Finale, oho, Finale, ohohoho.

    Die Anspannung auf Seiten des Underdogs war gross. Im Final gegenüber stand niemand geringeres als der Ehemaligen Verein. Die Urmi-Schlegel probierten bereits von Anfang an dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Alex Kälin verteilte ein Zuckerpass nach dem anderen, doch der spätere Topskorer Alfred Neff wusste die genialen Zuspiele nicht zu verwerten und so kam es zum grossen Showdown. Penaltyschiessen!

    Von 6 Penalty’s parierte unser Torhüter und Mann des Spiels Alex Bennet deren 5 und wurde so verdientermassen zum Matchwinner. Mit dem letzten „great Save“ brachen alle Dämme bei den Urmi-Hockeyanern.

    Zum Schluss bleibt nur noch eines zu sagen: Same time, next year, we will be back.