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Schmutziger Donnerstag in Schwyz
01:00 | 31.01.08 | Nadia
Morgenstund hat Gold im Mund! Einige haben hier wohl das Sprichwort etwas eigen interpretiert und das "GOLD" der Eier mit Bier ertränkt, was einigen Mitgliedern im wahrsten Sinn des Wortes ziemlich stank. Nachdem alle frischgeduschten&gutriechenden Bois und Görls geschminkt waren, mussten einige Urmis in die Bresche springen, um auch diesen Aussteigern noch etwas Farbe ins Gesicht zu pinseln, was ihren Anblick doch gleich ansprechender machte. Der Schminke sei Dank! Wie es sich für einen Schmudo in Schwyz gehört haben wir unsere Instrumente gepackt und uns in Reih und Glied vor der Kantonalbank in Schwyz aufgestellt, um den Schwyzern die Ankunft der Urmis mitzuteilen. Leider hat aber niemand miteinkalkuliert, dass schon bald der Bus nach Brunnen für den Bartliumzug vorfuhr und sich die Zuschauer danach an einer Hand abzählen liessen. Nichts desto trotz haben wir uns durch den ganzen Nachmittag und gegen Abend sogar bis ins Mythencenter gegässelt. Hier trafen wir auf altbekannte Gesichter, nein nicht nur die Moutägnomä aus Ibach, sondern auch die Lyssbachfäger aus Lyss. Eine kleine, aber treue Fangemeinschaft hat sich nach der Tagwach in Luzern auf den Weg nach Schwyz City gemacht, um mit uns das Mythenecenter zu rocken. Ich denke die Kleidergeschäfte im Mythencenter sind uns dankbar, denn nachdem wir allen Besuchern das letzte Hemd weggeföhnt hatten, könnten sie sich vor Andrang kaum noch retten.
Es wird gemunkelt, dass ein Urmi seine Country Fries lieber in Plastiktellern ans Haaruus spazieren führt, anstatt sie gesittet im Hirschen zu geniessen... Als letze Gugge am bekannten Haaruus boten wir allen Umstehenden den krönenden / föhnenden Abschluss des Schmudo in Schwyz. Anschliessend trennten sich die Wege der Urmis. Nur den Bois der Lyssbachfäger fiel der Abschied so schwer, dass sie ihn kurzerhand auf den nächsten Morgen verschoben. Mit dem Taxi durften sie zu später Stund noch das schöne Oberschönenbuch bewundern, bevor sie am nächsten Morgen von zwei Urmis mit dem eigenen Auto an den Bahnhof gebracht wurden, weil das Auto von M.N. aus O. eine Lungenentzündung erlitt und leider vor der Taubuchhandlung genesen sollte.